Ferritgehalt

Zerstörungsfreie Messung des Ferritgehaltes

Für Messungen des Ferritgehaltes in austenitischen- und Duplex-Stählen setzen wir das zerstörungsfreie, magnetinduktive Verfahren ein. Hierbei werden alle magnetisierbare Gefügeanteile erfasst. Neben Delta-Ferrit auch Verformungsmartensit oder andere ferritische Phasen.

Die Methode ist geeignet für Messungen nach DIN EN ISO 17655, sowie der Basler-Norm. Der Messfokus kann hierbei bei Schweißnähten auf die Wärmeeinflusszone konzentriert werden. Die Geräteausrüstung ist mobil und erlaubt somit auch die Vorort-Messng an Edelstahkomponenten, Behältern und Kesseln oder sonstigen Bauteilen aus austenitischem oder Duplex-Stahl.

Multifunktionen des Verfahrens:

Schweißnähte unter polierten Oberflächen lassen sich durch leistungsfähige Messfunktionen sicher erkennen. Bereits ab einer Plattierungsdicke von 3mm kann die Ferritgehaltsbestimmung unabhängig von den Eigenschaften des Grundwerkstoffes durchgeführt werden. Besondere Teilegeometrien können auf Basis von spezifischen Kalibrierstandards oder durch Korrekturfaktoren berücksichtigt werden.

Statistiken und Reporting:

Die Auswertung der einzelnen Messungen erfolgt Teile- und Messwolkenbezogen. Spot-Messungen sind ebenso realisierbar, wie auch statistische Prozesskontrollen mit mehreren hundert Messpunkten. Für Kundenprojekte können spezifische Auswertungen und Reports erstellt werden.

Messbar sind Ferritgehalte von 0,1% bis 80% Fe bzw. 0,1 bis 110 FN unter Einhaltung der AWS A4.2M. Unsere Kalibrierstandards sind auf TWI-Sekundärstandards rückführbar.

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